Kunstgeschichte als Detektivarbeit – Die Geheimnisse der Gemälde Rembrandts

Schon im Studium war die Beschäftigung mit den Werken Rembrandts ein Schwerpunkt meines Interesses. Dabei stieß ich sehr schnell auf die Arbeit des Rembrandt Research Projects. Das 1968 gegründete wissenschaftliche Projekt hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die „Meisterwerke“ Rembrandts einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Erklärtes Ziel ist es, zwischen den tatsächlich von Rembrandt stammenden Werken und denen seiner Schüler u.a. Adepten zu unterscheiden. Wissenschaftliche Mitarbeiter des Projekts waren unter anderem Josua Bruyn, Bob Haak, Simon H. Levie, Pieter van Thiel und Ernst van de Wetering. Die vier zuerst genannten zogen sich aus dem Projekt zurück, so dass van de Wetering als führende Figur im Projekt zurückgeblieben ist.
Inzwischen sind von den 800 Gemälden, die Rembrandt zugeschrieben waren, nur noch 300 übrig. Über die Jahre wurden in spannender kunsthistorischer Detektivarbeit die Fakten zusammengetragen.  Juliette Garcias und Stan Neumann haben dies in einem sehenswerten filmischen Beitrag für ARTE dokumentiert: Die Geheimnisse der Meisterwerke – Rembrandt

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